Improvisations en blanc i negre III (1987) Wvz Galfetti 1135 (1987) (A-K)

Improvisations en blanc i negre III (1987)
2.990,00 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort versandfertig, Lieferzeit ca. 4-6 Tage

  • TAPI068L
Aufgrund der Lichtverhältnisse bei der Produktfotografie und unterschiedlichen Bildschirmeinstellungen kann es dazu kommen, dass die Farbe des Produktes nicht authentisch wiedergegeben wird. Bei nummerierten Objekten erhalten Sie ein Exemplar aus der Auflage.
Eine Originalgrafik von Antoni Tápies Lithographie auf Arches Bütten (1987) handsigniert und... mehr
Produktinformationen "Improvisations en blanc i negre III (1987) Wvz Galfetti 1135 (1987) (A-K)"

Eine Originalgrafik von Antoni Tápies
Lithographie auf Arches Bütten (1987)
handsigniert und mit Buchstaben A-K bezeichnet
Editeur: Erker Presse (St. Gallen) / Werksverzeichnis Galfetti 1135

Informationen über den Künstler:
Antoni Tàpies wurde am 13. 12. 1923 in Barcelona geboren. Heute ist der Katalane einer der bedeutendsten zeitgenössischen Maler. Ausgehend von surrealistischen Anfängen wird er zum Vorstösser für Informel, Konzeptkunst und die Arte Povera. Tàpies verfolgt eine eigene unverwechselbare Bildsprache: eine Malerei aus Zeichensetzung und Spurensicherung, Reduktion und Assemblage. Der Weg von Antoni Tàpies beginnt mit einem Jurastudium. Ein Herz- und Lungenleiden macht 1942 den Sanatoriumsaufenthalt im Gebirge nowendig. Tàpies beginnt zu zeichnen. Kurzer Besuch der Kunstakademie Nolasc Valls. Ab 1946 widmet er sich ganz der Malerei, und gibt das Jurastudium auf. Atelier in der Calle Jaime in Barcelona. 1947 lernt er den Dichter Joan Brossa und den Sammler Joan Prats (Freund Mirós) kennen. Dau al Set wird gegründet. Erste Ausstellungen. Stipendium der französischen Regierung: Jahresaufenthalt in Paris. 1950/51 Auseinandersetzung mit dem aufbrechenden Tachismus und der informellen Malerei. Reisen in die USA. 1953 erste Bilder mit pastosem Farbauftrag unter Beigabe von Zement und Sand; 1954 lernt Tàpies den Schriftsteller Michel Tapié kennen. Das Durchstechen und Zerschneiden des Bildträgers wird Signal, führt zum Skandal. Der Schritt in den Raum vom Gemälde zum Objekt ist vollzogen und die konzeptuelle Kunstrichtung initiiert. Bald verwendet Tàpies Karton, Schnüre, ungewöhnlich ärmliche Materialien für seine Buchsuche, die Arte Povera findet zu ihren ersten Werken. Zur selben Zeit, 1959, ediert die Sala Gaspar Barcelona erste Lithographien des Künstlers. Das druckgraphische Oeuvre wird zu einem wichtigen Medium. In der Lithographie wie in der Radierung zeigen sich die elementaren Ausformungen der Malerei, die dunklen Gründe, Prägungen, Spuren, aber auch klassische Zeichen, Chiffren und Buchstaben. Tàpies setzt sich mit seinem Schaffen betont für die Freiheit der künstlerischen Sprache wie für die Freiheit Kataloniens und seiner Kultur ein. Die biographischen und kunstkritischen Schriften sind ein lebendiges Dokument Tàpies geistiger Haltung und gehören zu den profiliertesten Künstlerschriften unserer Zeit und sind zugleich ein Herzstück katalanischen Geisteslebens (vgl. Editionen Erker Verlag St. Gallen). Ausstellungen in aller Welt, Ehrungen und Preise bestätigen das Werk. 1987 gründete der Künstler die Fundació Antoni Tàpies in Barcelona mit ihrem geräumigen Museum und der ostasiatischen Bibliothek. Die Stiftung ist Herausgeberin der Werkverzeichnisse und Schriften des Künstlers und unterhält eine eigene Druckwerkstatt.

Diese Biographie unterliegt dem Copyright. (c) Evi Kliemand, 1998. Alle Rechte vorbehalten. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

Information über den Verleger:
"Erker", in der deutschsprachigen Kunstszene findet man diesen Namen sehr oft, mal als Verlag, als Galerie, als Grafikediteur und als Druckerei. Jürg Janett und Franz Larese gründen 1958 in Sankt Gallen (Schweiz) die Galerie "Im Erker", die später als "Erker Galerie" umfirmiert. Im "Erker Verlag" erscheinen allerlei Bücher bzgl. Kunst: Kunstbücher, Künstlerbücher und Werksverzeichnisse. Ab 1968 kommt die "Erker Presse" hinzu, eine Druckerwerkstatt für Lithographien, in der die Künstler auf den Lithosteinen ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten.
Das umfangreiche Programm umfasst Künstler großer Bekanntheit:
Bill, Brodsky, Capogrossi, Chadwick, Chillida, Cioran, Dix, Dorazio, Dürrenmatt, Erben, Fussmann, Hartung, Heiliger, Huchel, Ionesco, Jünger, Jorn, Lam, Laxness, Magnelli, Manzù, Mitscherlich, Motherwell, Nay, Piene, Poliakoff, Pound, Santomaso, Stadler, Tàpies, Tobey, Uecker, Ungaretti, Verheyen, Weiler, Winter, Wotruba, Zadkine.

Unter den Künstlern waren die "Erker Treffen" (1974-1987) besonders beliebt, eine einzigartige, hochgeschätze Gelegenheit zum Austausch untereinander. 2014 schloß die Firma nach 56 Jahren Tätigkeit.

Weiterführende Links zu "Improvisations en blanc i negre III (1987) Wvz Galfetti 1135 (1987) (A-K)"
Zuletzt angesehen